Ein solcher Webspace würde bei normalen Hostern zwischen 5 und 12 Euro im Monat kosten, wobei man nicht vergessen darf, das die eine oder mehrere Domains dazu liefern und natürlich auch Plätze haben die nicht überaus viele Domains auf einem Server hosten und zudem auch Service anbieten.
Dennoch - für viele Leute - insbesondere auch junge Leute wie Schüler und Studenten sind monatliche Kosten in dieser Größenordung schon ein unüberwindliches Hindernis.
Die Freehoster haben also ein Angebot das sich an diese Gruppe richtet.
Das Problem besteht darin, das auch eine Unmenge anderer Leute , die finanziell keinerlei Problem hätten sich einen Platz an der Sonne kaufen zu können, diese kostenlose Plätze nutzen.
Sogar Gewerbetreibende sind darunter, vergessen dabei aber, das sie sich damit einen Negativimage einhandeln.
Das gilt auch für Vereine, die zahlende Mitglieder haben und die paar Euro im Monat nicht zahlen wollen.
Aber es gibt noch die richtig schlimmmen Nutzer.
Das sind diejenigen die überhaupt nicht die Absicht haben ein Web aufzubauen oder zu pflegen sondern die lediglich Fotos, Videos oder gar illegale Downloads für Freunde oder Bekannte anbieten wollen oder einfach nur Bilder für Ebay und Co oder für eigene Beitragsbilder für irgendwelche Foren.
Da werden riesige Mengen an Material abgelegt die eines gemeinsam haben - sie ziehen die Leistung der Webserver so nach unten, das daraus resultierend sich andere Probleme ergeben können und es in der Praxis kommt es auch so.
Viele Freehoster haben z.B. die max_execution_time auf 8 bis 10 Sekunden gesetzt, damit möglichst viele das Angebot nutzen können.
Wird ein Server nun extrem belastet durch solche unverschämten Nutzer, dann kann es durchaus sein, das der Webserver nicht mehr in der Lage ist die normalen User innerhalb der Zeit bedienen zu können und schon gibt es überall Probleme.
Aber es gibt noch andere Nutzer.
Die einen buchen eine Unmenge Accounts und bauen sich gewaltige Linkfarmen auf und das mit dem Ziel bestimmte Seiten bei den Suchmaschinen nach oben zu schieben.
Dazu verlinken Sie die Accounts zunächst untereinander und dazu kommen auch die eigentlich für diese Leute interessanten Seiten bzw. die Links dazu.
Und es geht noch schlimmer.
Es gibt Leute die sich ebenfalls eine Menge Accounts sichern, diese sogar mit einem rudimentär funktionierenden Web ausstatten die sogar unterschiedliche Inhalte haben, aber überall wird über ein nicht sichtbaren Iframe eine Fremdseite aufgerufen, die Schadcode enthält.
Hier ein Beispiel:

Davon gibt es bei einigen Freehostern Unmengen an Seiten - mehrere tausend sind da völlig normal.
Nach einiger Zeit werden aktuelle Browser vor dem Besuch solcher Seiten warnen und irgend wann kommen Google und Co auf den Trichter die Mutterdomain zu sperren.
Das bedeutet dann das Aus für den Freehoster - denn niemand wird dann noch dort eine einzige Seite ablegen, egal ob normaler Nutzer oder böser Nutzer.
Wie aber kommt man diesen Leuten bei ?
Man kann im Anbieterforum einen Abuse-Teil einrichten - andere User melden solche Seiten, die werden geprüft und dann gegebenenfalls gelöscht.
Sehr wirkungsvoll ist es, allen Usern die sich z.B. 2 Monate nicht beim Account angemeldet haben, eine Mail zu schicken mit der Aufforderung sich einmal im Account anzumelden und dann den Account zu löschen, wenn es keine Reaktion gab.
Viele der bösen Buben haben ihren Account einmal eingerichtet, die Wegwerfadressen gibt es nicht mehr oder Mails dazu werden nicht gelesen, wenn überhaupt ist man da nur noch per FTP unterwegs.
Solche Freehoster wie bplaced.net haben kaum Probleme mit solchen Nutzern.
Bei anderen automatischen Systemen hat man das Problem der sicheren Erkennung.
Was ist ein vollständiges Web und was nicht.
So manche Fileableger tarnen sich mit einem Web das aber inhaltlich und weiterführend nichts an Inhalten hat, die dicken Dinger liegen ohne Link dazu in Verzeichnissen.
Wie will man denn nun das automatisiert trennen.
In der Praxis geht das kaum.
Eine viel bessere Methode ist die, die Dateigröße beim Upload zu beschränken.
Damit hätte man schlagartig die Leute erwischt, die nicht angepasste Bilder direkt aus der Kamera ablegen oder die Videos uploaden wollen.
In der Kombination mit einer Accountbestätigung, FTP - Limit , einem Abuse-Teil im Forum wie aber auch normale Stichprobenkontrollen der Inhalte bringen Abhilfe.
Über Serverscripte lassen sich für die Sichtkontrollen Anhaltspunkte erstellen, damit die Stichproben auch sinnvoll ausfallen.
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