Sonntag, 22. Dezember 2013

Websitepower bringt richtig etwas

Eine ordentliche Power auf der Website bringt richtig etwas.

Die Power selbst setzt sich zusammen aus


  1. Webserverhardware und Anbindung an das Netz
  2. Webserver - Betriebssystem
  3. verwendete PHP und Mysql Versionen
  4. Leistung der eigentlichen Websoftware
  5. Websiteaufbau und Pagespeed

1. ist praktisch selbsterklärend -  ein eigener Server bringt in der Regel mehr Leistung als ein shared Webserver - aber eine mickrige Anbindung an das Netz kann aber selbst diese Vorteile vernichten. Das muss also stimmig sein.

2. Das System sollte immer auf dem aktuellsten Stand sein. In der Regel sind Linux-Systeme besser geeignet als Windows - Systeme

3. Nur die neuesten Versionen von PHP und Mysql bringen die jeweils beste Leistung.

4. Da hapert es bei fast allen kostenfreien Systemen - die Generierungszeit ist sehr häufig viel zu hoch mit dem Effekt das bei einem Zugriff von z.B. 100 Besuchern die Leistung auf einem nicht akzeptablen Wert fällt. Neue Leistungsmerkmale von PHP und Mysql werden so gut wie nie unterstützt - die Mindestanforderungen bei den Versionen liegen da sehr weit zurück.
Tatsächlich enstehen bei langsamen Titeln auf exklusivem Webserver bereits bei 10 Besuchern die da ordentlich auf der Site herum klicken Zeiten die den Titel unbrauchbar machen.

5. Beim Websiteaufbau gibt es vieles zu beachten und was Leistung betrifft ist insbesondere der Maßnahmenkatalog nach Google Pagespeed - Regeln extrem wichtig.
Pagespeed geht insbesondere auf grundlegende Techniken des Datenverkehrs im Zusammenhang mit Browsern und dem Rendering der Browser ein.
Es gibt da technische Gesetzmäßigkeiten die von vielen Webanbietern überwiegend unberücksichtig beleiben.

Während man die Punkte 1 bis 4 einfach durch Auswahl und Test erledigen könnte sind bei Punkt 5 Kenntnisse erforderlich die bei Webmachern nicht ausreichend vorhanden sind und auch einfach ignoriert werden.
Ja manches Verhalten von Moderatoren und Mitgliedern von Supportforen provozieren den Spruch:
"Man hat von nichts eine Ahnung und davon viel" - so der Chef einer großen Frankfurter Softwarefirma der mal etwas mitbekommen hat.
Dabei sind diese Regeln so gut wie überall einsetzbar.

Und Power bringt Besucher und Power spart in vielen Fällen Geld und Powerbringt einem gewerblichen Anbieter Geld.
Nachfolgende Zeiten zeigen den Bedarf in Sekunden an um eine 100% optimierte Site in verschiedenen Empfangsorten der Welt beim Erstaufruf darstellen zu können.
Der Sender (Website) ist eines der schnellsten CMS Systeme der Welt hier aber ganz bewusst eingesetzt auf einem shared Webserver von Strato auf dem ca. 350 Domains gehostet sind - also einem Wald - und Wiesenwebspace.
Was diese anderen Domains an Inhalten anbieten und welche Last sie für den Server darstellen ist unbekannt.
Die verwendete Seite ist responsive optimiert und erfüllt alle Anforderungen von Google Pagespeed.
Die Zeiten wurden über Webpagetest.org ermittelt.

Falkenstein Deutschland =0.227s
Dublin Irland =0.429s
Paris FR =0.626s
Amsterdam NL =0.313s
Stockholm Schweden =0.592s
Moskau Russland =1.051s
Phoenix/Arizona USA =1.539s
Miami/Florida USA =1.130s
Los Angelas/CA USA =1.744s
Montreal Kanada =1.128s
São Paulo Brasilien =2.289s
Indore M.P. Indien =2.217s
Sydney Australien   =3.150s
Wellington Neuseeland =3.102s
Petha-Tiqwa Israel =0.957s
Tokyo Japan =1.857s


Die Zeiten für den Zweitaufruf sind deutlich geringer da elementare Dinge der Seite vom Empfangsbrowser gecacht werden.
Beim Einsatz eines exklusiven  Highend - Webservers reduzieren sich die Zeiten im Schnitt um fast 3/4  bei Erstaufruf!!
Aber bereits jetzt ist über die Teststrecke eines Strato shared Webservers  erkennbar das in dem Fall teure Zusatztechnik wie CDN völlig überflüssig sind.

Nun sind die Pagespeed - Techniken im Netz von Google, Yahoo und unzähligen Beispielen umfassend erklärt - dennoch vergessen die Webmacher immer wieder das diese Techniken extrem viel dazu beitragen ein Web schneller zu machen.
Es gibt aber auch Angebote von Techniken die da helfen sollen in Wirklichkeit aber schaden.

Ein simples Beispiel:
Da werden auf Javascript und Ajax basierende Techniken propagiert um Live Images je nach Viewport zu verkleinern.
Die Betonung liegt auf Live - ein vollständiger Unsinn. Images sind entweder bereits beim Upload per FTP in verschiedene Formate abzulegen oder sie sind beim Upload über das Backend einmalig in den gewünschten Formaten automatisch zu erzeugen.

Also - aufpassen und im Zweifel ausprobieren.

Tatsächlich verpulvern manche Webdesigner enorm viel Zeit um Uraltbrowser zu unterstützen - ein völlig überflüssiger Mist weil man damit alle vergrault die aktuell sind und das sind die eigentlich interessanten Besucher.

Man sollte immer daran denken - bereits 0,1 Sekunde über 1 Sekunde führen bei Amazon dazu das Kunden Bestellungen abbrechen und 10% Umsatzverlust bedingen.
Ab 1,5 Sekunden Komplettzeit laufen einem die Besucher in Mengen davon.

Titel die bereits bei 10 Besuchern die auf der Website herum klicksen solche Werte erzeugen:

Response time:        0.93 secs
Transaction rate:        9.42 trans/sec
Longest transaction:       15.43
Shortest transaction:        0.20


und das ungerendert sind völlig unbrauchbar - damit ist kein Blumenstrauß zu gewinnen.

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