Mittwoch, 25. Dezember 2013

Das neue Pagespeed Insights

Pagespeed als Plugin leistet wertvolle Dinge.
Pagespeed Insights - die Onlineversion - geht aktuell ein wenig weiter.

Auf der  einen Seite ist die Version nicht so arg streng.
Ein paar hundert unnötige Bytes im HTML Quellcode (Stichwort Kommentare) wird zwar angezeigt aber nicht mit Punktabzug bestraft.

Der wesentliche Teil von Pagespeed ist unverändert geblieben.

Nur werden aber gleichzeitig die Desktop - und Mobileprüfungen vorgenommen.

Und es wird erheblich mehr wert auf eine mobile Nutzungsmöglichkeit gelegt als jemals zuvor.
Damit zieht man die Konsequenzen aus dem inzwischen überwiegend mobilen Zugriff auf Internetinhalte.

NutzererfahrungBeta

Derzeit nicht im Gesamtergebnis berücksichtigt

so nennt man es - es werden also Ergebnisse daraus angezeigt aber noch nicht bewertet.
Man darf damit rechnen das diese Punkte in den nächsten 6 Monaten in die Bewertung eingehen wird.

Pagespeed schwierig ?

Das denken immer noch viele Webanbieter - real sind es aber nur wenige Regeln die man berücksichtigen muss und es ist einfach wenn man mit denkt.

Den meisten Erstellern von Webinhalten ist das aber unbequem  weil man immer ein Auge sozusagen auf die Fahrbahnmarkierungen werfen muss und denken sich meine 80 ..88 Pagespeedpunkte reichen aus.

Und tatsächlich - die meisten CMS unterstützen die Inhalteersteller nicht im geringsten.

Tatsächlich aber sind die Unterschiede z.B. von Pagespeed 88 zu 100 bedeutungsvoll.
Und das nicht nur was den gemeinsamen Zugriff von vielen Besuchern gleichzeitig betrifft sondern auch bei Nutzererlebnis und damit sehr schnell macht sich das dann bei den Positionen in den Suchmaschinenergebnissen bemerkbar.

So sieht es z.B. aus wenn man erfolgreich gearbeitet hat.



Bei den neuen Punkten bezüglich Nutzererfahrung  geht es um folgendes:

Avoid Plugins


Damit sind z.B. Flash, Java oder Silverlightplugins gemeint - aber auch Video- und Audioplayer anderer Art.
Browser verhalten sich da unterschiedlich und meist negativ.
Video- und Audiodateien sollte man via HTML anbieten.

Configure the Viewport

Wird der Viewport nicht konfiguriert wird ein mobiles Gerät eine Webseite als Desktop behandeln und diese dann so rendern das sie in den aktuellen Bildschirm passt.
Das bedeutet - ein Besucher sieht wenig bis nichts und muss heftige Aktionen ausführen um die Inhalte lesen und sehen zu können.
Man beachte - die z.Z. am meisten gebräuchliche Screenröße ist 320 x 480  deswegen testet Pagespeed exakt auf diese Größe hin.

Andere Viewports müssen mit Mediaqueries eingestellt werden.
Man beachte in dem Zusammenhang das 4k Monitore bei Desktop im kommen sind, Full HD Standard und 2560 Pixel auch bei hochwertigen mobilen Geräten existieren.

Size Content to Viewport

Inhalte sollen horizontal ohne scrollen zu müssen auf dem Schirm passen.
Muss man eine Seite horizontal scrollen ist die Nutzererfahrung negativ - Besucher laufen weg und kommen nicht wieder.

Size Tap Targets Appropriately

Das bedeutet nichts weiter als das Buttons, Eingabefelder aber auch normale Links mit den Fingern bedient werden können - also nicht derart klein machen das man eine Stecknadel benötigt um eine Aktion auszulösen.

Use Legible Font Sizes


Bei Fontgrößen muss man bedenken das mobile Geräte viel mehr Bildpunkte auf einem Quadratzentimeter darstellen als ein Desktopgerät.
Das aber bedeutet eine Schrift von 12px wird auf einem Smartphone u.U. nicht mehr lesbar.

Es sind zwar nur wenige neue Punkte aber sie sind glasklar auf mobile Nutzung des Internets ausgerichtet.
Noch vor 2 Jahren gab es jede Menge "Fachleute" die sich deutlich damit bemerkbar gemacht haben das eine mobile Nutzung des Netzes nie die Bedeutung vom Desktopbetrieb haben wird.

Heute ist die mobile Nutzung Standard und Desktop die Ausnahme - welch ein Irrtum.
Und die Erfolgsgeschichte geht weiter.

Wer sich als Webersteller und -Anbieter nicht daran orientiert der steht auf der Verliererseite.

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