Sonntag, 1. September 2013

Pagespeed - eine unendliche Geschichte

Pagespeed beschreibt Methoden welche ein Web schneller machen und die ein Webbetreiber eigentlich voll im Griff haben könnten - es Bedarf lediglich ihre Aufmerksamkeit und natürlich die Umsetzung.

Dennoch gibt es massenweise Sites die von einer hohen Besucherzahl leben müssen aber dennoch von Pagespeed offenbar so viel Ahnung haben wie ein Hund vom fliegen.

Solche Sites liegen zwischen 51/60 (Mobile/Desktop), 74/81 oder gar error/71 nur um mal ein paar Beispiele zu nennen.

Und es sind keine Sites die von trocken Brot leben müssten.

Schaut man sich die Mängel an erkennt man klar - von den Pagespeedmethoden versteht man rein nichts.

Und es trifft auch Sites von denen man es nicht vermuten würde

heute.de - error/40
tagesschau.de 44/61
heise.de  61/74
spiegel.de  45/63
taz.de  43/59

Aber auch solche Anbieter die Werkzeuge und Hilfsmittel zur Erstellung von Sites anbieten fallen durch:

mobiledetect.net 70/85
typo3.org  55/67
joomla.de  53/62

Anderes Beispiel Autohersteller:

bmw.de 49/82
volkswagen.de  60/58
mercedes-benz.de  error/56

Bei den Parteien

cdu.de  62/73
spd.de 40/55
fdp.de 62/72
piratenpartei.de  47/58
piratenpartei-bw.de 34/40

Die Piratenpartei - welche ja angeblich eine Netzpartei ist - zeigt hier eine erschreckende Ahnungslosigkeit was die Zusammenhänge Speed und Erfolg betrifft und das vor den Wahlen.

Diese Beispiele sollen verdeutlichen : Das Thema Pagespeed steht offenbar noch am Anfang.

Große Anbieter meinen wohl das ihre Bemühungen ausreichen - oft auch wohl weil sie der Annahme sind das ihr Bekanntheitsgrad reicht.

Aber alle erreichen nicht das mögliche Maximum des möglichen Erfolges ihrer Website - wahrscheinlich sogar nur einen Bruchteil davon.

Auf der anderen Seite erzeugen gerade diese Anbieter Frust bei Webnutzern und damit behindern diese Anbieter auch das Netz selbst.


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