2015 ist ja demnächst und die Zeit läuft sehr schnell.
Bereits jetzt ist die Nutzung von mobilen Einheiten der Standard und nicht die Ausnahme, bis 2015 wird Desktopnutzung des Internets die Ausnahme sein.
Und - das Datenvolumen wird weiterhin enorm ansteigen.
Technisch allerdings haben wir immer noch den Stand das Mobile bis zu 10 x langsamer sind.
Das wird sich sicher bis 2015 ändern aber nicht so gewaltig wie man es annehmen könnte.
Insbesondere die Request - Abwicklung bei einer mobilen Verbindung kommt nicht an die Leistung des Festnetzes heran, da die Abwicklung technisch sehr viel aufwendiger ist.
Bei der reinen Datenübertragung wird das Mobilsystem dem des Festnetzes in nichts nachstehen.
Aber auch die Rechenleistung der mobilen Chips wird sich verbessern aber nie die von Desktops erreichen.
Wenn man an diesem gigantischen Markt mit Erfolg teilhaben will, dann muss man maximalen Speed und Nutzbarkeit für Mobile erreichen.
Das bedeutet -
- so wenig Requests wie möglich auslösen
- base64, local Storage und Application Cache nutzen
- Ajax einsetzen
- responsive Webdesign verwenden
Das alles sind Dinge die wir schon seit langer Zeit propagieren, denn diese Zusammenhänge sind längst klar gewesen.
Die Duldungsgrenzen der Nutzer sind bekannt und auch bei den Mobilen gleich.
Ist eine Seite unter 1 Sekunde fertig gerendert und liegt somit vor, gilt sie als extrem schnell und komfortabel.
Zwischen 1 und 2 Sekunden flacht die Duldung ab und bei über 2 Sekunden geht es steil nach unten.
Ich darf an Amazon erinnern, die für sich ermittelten, das 100ms Zeitverlust 1% Umsatz kosten und zwar ab der Schallmauer von 1,5 Sekunden.
O.a. Konsequenzen sind im Prinzip reine Webmaster Dinge , doch der kann sie bei diversen Systemen nicht einsetzen, weil die solche Dinge überwiegend nicht unterstützen und das auch bei sehr beliebten Titeln.
Die Masse der vielen kleinen Webdesigner und Webmaster verstehen von diesen Dingen zudem viel zu wenig und setzen sie daher nicht ein.
Und nicht nur das , sie blockieren viele große Titel damit, weil sie nicht in der Lage sind solche Dinge zu fordern.
Die großen Titel haben zudem den Nachteil, das bei fast allen veraltete Technik über eine Vielzahl von Modulen, Plugins und auf den Systemen basierenden Snippets verwendet werden und sie ohne einen großen Schnitt zu machen kaum in der Lage sind solche modernen Anforderungen zu erfüllen.
Der Markt ist gigantisch, wächst in ungeahnte Größen und die Anzahl der Anbieter wird immer unüberschaubarer und sind auch bei den Suchmaschinen praktisch gleich.
Wenn viele Händler die gleiche Leistung anbieten - nehmen wir einmal Fernseher Typ 4711, dann sind leider auch die Inhalte in den Webseiten fast gleich - der Verbraucher sieht bis auf den Preis kein Unterschied mehr, es sei denn, das man ihm eine Umgebung anbietet, in der er sich wohl bedient fühlt.
Genau das ist das Thema der Speedprogrammierung , das nächste wäre responsive Webdesign.
Dabei geht es einfach darum eine Seite für den Nutzer optimal darzustellen. Das hat bereits individuelle Eigenschaften, da man versucht auf die Möglichkeiten des Empfangsgerätes so einzugehen, das optimale Sicht und optimale Bedienmöglichkeiten bestehen.
Das wäre dann die Wohlfühlumgebung - die benötigt der Mensch um auch aus einem Internetshopping ein Gefühl der Befriedigung zu erzielen.
Das Thema haben wir ja schon einige Male in den letzten Jahren behandelt - lange bevor es solche Studien wie oben angegeben gab.
Aber die Leute lernen zu langsam, erkennen die Situation zu häufig erst dann wenn der Zug bereits abgefahren ist.
Die technische Entwicklung bleibt nicht stehen.
Wenn die W3 - Org immer weiter an den HTML5 Spezifikationen arbeitet und dort aktuell z.B. die Nutzung der Spracheingaben von hervorgehobener Bedeutung ist, ahnt man, was auf einem zukommen wird.
Ist die Spracheingabe erst einmal einheitlich wird sich die Dimension des Webdesigns und damit auch die der Titel wieder verändern.
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